ScopeShelf 1.0.0: Versionshinweise
ScopeShelf 1.0.0 ist da — die erste öffentliche Version. Die App legt KI-Agenten-Tools wie Claude Code oder Codex (und jede andere App) in Apples Seatbelt-Sandbox: Du legst vor dem Start fest, welche Ordner erreichbar sind, und der Kernel setzt das durch — nicht „bitte nicht anfassen", sondern Operation not permitted. Kein Abo, kein Account, alles lokal.
Warum eine Sandbox für KI-Agenten?
KI-Coding-Agenten arbeiten am besten ohne ständige Rückfragen — aber die Alternativen sind ungemütlich: Entweder du klickst hundertmal am Tag „Erlauben" (und liest irgendwann nicht mehr hin), oder du startest mit --dangerously-skip-permissions bzw. --yolo und gibst dem Agenten deine vollen Nutzerrechte, inklusive ~/.ssh, Schlüsselbund und Cloud-Zugängen. ScopeShelf ist der dritte Weg: Grenzen einmal deklarieren, dann frei arbeiten lassen — der Agent merkt nichts davon, außer dass er außerhalb der Grenzen schlicht geblockt wird.
Was in 1.0.0 steckt
- Launcher mit drei Schutz-Zonen pro Ordner: schreibbar, nur lesbar, unsichtbar. Alles in deinem Benutzerordner, das nicht freigegeben ist, existiert für die geschützte App nicht. Freigaben gelten für Ordner oder einzelne Dateien.
- Netzwerk-Schalter pro App: erlaubt oder blockiert — und auf Wunsch ein Per-Domain-Filter: Du gibst eine Allowlist von Domains an (inkl.
*.example.com-Wildcards), ein lokaler CONNECT-Proxy lässt nur diese durch. Ohne Filter-Einträge gilt der einfache Schalter. - Live-Protokoll blockierter Zugriffe: Versucht die App etwas außerhalb ihrer Grenzen, zeigt ScopeShelf den Versuch direkt aus dem macOS-Sandbox-Kernel-Log — Operation, Pfad, wie oft.
- Menüleisten-Agent mit geprüftem Schutz-Status: Zeigt laufende geschützte Apps — und prüft den Schutz nicht auf Zuruf, sondern per
sandbox_checkgegen den Kernel. - Dock-Starter: Ein Klick im Dock startet die App direkt geschützt, ohne dass ScopeShelf vorne offen sein muss.
- Änderungs-Journal: Während einer geschützten Sitzung protokolliert ScopeShelf (via FSEvents), welche Dateien in den freigegebenen Schreibpfaden geändert wurden — du siehst hinterher, was die KI tatsächlich angefasst hat.
- CLI
scopeshelf: Launcher anlegen, Profile als Dry-Run ansehen, starten — inklusive kuratierter Presets für gängige Apps:scopeshelf add --preset. scopeshelf doctor: Auditiert lesend deine lokale KI-Tool-Konfiguration — z. B. ob Claude Code mitbypassPermissions, gefährlichen Env-Variablen oder pauschalenBash(*)-Freigaben läuft..scopeshelf-Projekt-Configs: Ordner-Grenzen als Datei im Repo einchecken — das ganze Team gibt seinen Agenten dieselben Grenzen.- Lifetime-Lizenz: Einmal kaufen, dauerhaft nutzen. Aktivierung offline per Ed25519-Signatur — kein Account, kein Tracking, keine Server-Abhängigkeit.
Schnellstart per CLI
# Launcher für dein Terminal per Preset anlegen, Projektordner freigeben: scopeshelf add "Terminal Claude" --preset iterm --name "Terminal Claude" # danach im Launcher-Editor (oder per CLI) ergänzen: # --write ~/repos/mein-projekt --write ~/.claude # Profil vorab ansehen: scopeshelf dry terminal-claude # Geschützt starten: scopeshelf run terminal-claude
Download
ScopeShelf 1.0.0 läuft auf macOS 14 (Sonoma) und neuer; das DMG ist notarisiert — kein Gatekeeper-Umgehen nötig.
ScopeShelf-1.0.0.dmg herunterladen
Preis
ScopeShelf: 19 € einmalig, 7 Tage kostenlos testen, kein Account. Zur Website · Weiterlesen: Claude Code ohne ständige Freigaben nutzen · Codex im YOLO-Modus: Dateizugriff begrenzen